Eine große Gruppe von Menschen betrachtet CBD-Öl als sicheres und natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das positive Auswirkungen auf den Körper und Geist hat. Andere sind möglicherweise immer noch besorgt darüber, wie CBD beispielsweise unsere kognitiven Funktionen und unsere Fahrfähigkeit beeinflusst. Niederländische Forscher haben nun herausgefunden, dass einige Cannabinoide Ihre Fahrfähigkeit beeinträchtigen können, Cannabidiol (CBD) jedoch nicht:

Fahren mit CBD und THC

Die Popularität der aus Hanf gewonnenen Nahrungsergänzungsmitteln wie CBD-Öl hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dieser Trend veranlasst auch einen erhöhten Bedarf an Informationen über die möglichen Wirkungen der Substanzen. Denn während wir als ISO-zertifizierte CBD-Hersteller - und unsere erfahrenen Konsumenten – von der Sicherheit von Cannabidiol (CBD) und anderen Cannabinoiden überzeugt sind, haben andere möglicherweise immer noch Bedenken bzgl. der möglichen Wirkungen, die diese Produkte auf unsere täglichen und kognitiven Funktionen haben könnten.

Eine der größeren Bedenken, die wir von Gesetzgebern, Forschern und „Neulingen“ in der CBD-Welt wahrnehmen, konzentriert sich auf die möglichen Auswirkungen von CBD-Öl auf die Fahrkünste. CBD-Öl wird nicht im Drogentest bei der Straßenkontrolle überprüft, da es den Konsumenten keine “high” oder “stoned” Wirkung verleiht, wie dies bei anderen Cannabinoiden wie THC der Fall sein kann. Tatsächlich wird angenommen, dass die Verwendung von CBD sogar den psychoaktiven Wirkungen von THC entgegenwirken könnte.

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Um dies ein für alle Mal zu regeln und Erstnutzern die Sicherheit von CBD-Öl im Straßenverkehr zu sichern, haben niederländische Forscher die Auswirkungen von Cannabidiol und anderen Cannabinoiden mit 26 gesunden Probanden untersucht.

Niederländische CBD-Forschung

Dieses - ziemlich einzigartige - Experiment wurde im Journal der American Medical Association veröffentlicht. Es wurden die Auswirkungen verschiedener Cannabinoide auf die Fahrkünste von 26 gesunden Teilnehmern untersucht. Jeder von ihnen wurde gebeten, Cannabis mit unterschiedlichen THC/CBD-Verhältnissen zu konsumieren, bevor er/sie 100km auf öffentlichen Autobahnen fuhr. Das Experiment fand unter kontrollierten Umständen statt, wobei die Probanden von einem Fahrlehrer auf der Straße unterstützt wurden, dank eines zusätzlichen Lenkrads und Pedalen, wie im Falle einer Fahrschule.

Während einige der Teilnehmer blinde Proben mit hauptsächlich Tetrahydrocannabinol (THC) erhielten - dem psychoaktiven Cannabinoid, das nur in extrem niedrigen Konzentrationen in CBD-Öl mit Voll-Spektrum enthalten ist, erhielten andere Teilnehmer Proben mit hauptsächlich CBD, oder einem gleichmäßigen Verhältnis von THC/CBD oder ein Placebo. Dadurch wurden die Wirkungen jedes einzelnen Wirkstoffs genau untersucht.

Die Messung der möglichen Fahrbeeinträchtigung begann 40 Minuten und 240 Minuten nach dem Verzehr. unter Verwendung der Standardabweichung der seitlichen Position. Diese wird auch als SDLP bezeichnet und ist ein Maß für das Verhalten im Straßenverkehr wie dem Gas geben, Ausweichen und Überkorrekturen von Fahrspuren, das häufig bei dieser Art von Forschung verwendet wird. Diese Studie konnte den Forschern eine bessere Perspektive auf die Auswirkungen des Cannabinoids auf die Fahrfähigkeit der Probanden geben.

CBD sicher im Verkehr

Wie die Forscher schlussfolgerten, wirkten sich „CBD-dominante Cannabisproben nicht negativ auf die Fahrfähigkeiten aus“. In Anbetracht der SDLP-Messungen der “Nur-CBD-Benutzer” wurden fast dieselben Ergebnisse wie bei der Placebo-Gruppe erzielt. Die anderen Cannabinoid-Verhältnisse (mit mehr THC) hatten jedoch nach 40 bis 100 Minuten nach dem Verzehr einen gewissen Einfluss auf das Fahren des Probanden. Obwohl diese Beeinträchtigungen schnell verblassten und 240 bis 300 Minuten nach dem Konsum nicht mehr bemerkbar waren, laut den Studieautoren. Darüber hinaus zeigte sich, dass das THC:CBD-Verhältnis von 50:50 weniger beeinträchtigend war als die THC-dominanten Cannabisproben.

Die Studie wurde von der „Lambert-Initiative für Cannabinoid-Therapeutika“ der Universität Sydney geleitet und von der niederländischen Universität Maastricht durchgeführt. Wie der Hauptautor Thomas Arkell, Ph.D., feststellte, "sind diese Ergebnisse die ersten, die darauf hindeuten, dass CBD, sobald es ohne THC konsumiert wird, die Fahrfähigkeit eines Probanden nicht beeinträchtigt." Die Verwendung von CBD-Öl mit Cannabidiol – hatte somit keine negativen Wirkungen beim Betrieb eines Fahrzeugs.