Einführung zu CBD

CBD ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das aufgrund seiner zahlreichen Vorteile immer beliebter wird. Zu ihnen gehören unter anderem eine bessere Stimmungsregulierung sowie besserer Schlaf, die Unterstützung des Immunsystems und die Linderung chronischer Schmerzen.

Die Bezeichnung CBD steht für Cannabidiol, eine chemische Verbindung, die in der Hanfpflanze vorkommt. Obwohl Hanf eine Unterart der Pflanze Cannabis sativa ist, wird man durch den Konsum von Hanf jedoch nicht “high”, das heißt, man erlebt keinen Rausch. Das liegt daran, dass die Pflanze nicht mehr als 0,2% THC, den psychoaktiven Bestandteil von Cannabis, enthalten darf, um legal als Hanf eingestuft werden zu können.

Der THC-Gehalt (formell bekannt als “Delta-9-Tetrahydrocannabinol”) in Hanf ist viel zu gering, um einen Rausch zu verursachen. Bei der Extraktion von CBD aus Hanf werden diese Spuren jedoch weiter entfernt, sodass viele der CBD-Produkte, die Sie heute auf dem Markt finden, 0% THC enthalten.

Wie wirkt CBD? Die Wissenschaft dahinter

CBD wirkt über das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS). Dies ist eines der Regulierungssysteme des menschlichen Körpers und spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung interner Prozesse wie Schlaf und Stimmung.

Das Endocannabinoid-System produziert natürliche Cannabinoide, die den in der Natur vorkommenden Cannabinoiden wie CBD und THC ähnlich sind. Alle Cannabinoide können mit bestimmten Rezeptoren interagieren, die sich überall im Körper befinden.

CBD1-Rezeptoren befinden sich im Nervensystem. Sie helfen, Appetit, Bewegung, Denken und Emotionen zu koordinieren. CBD2-Rezeptoren befinden sich im Immunsystem und sind an der Regulierung von Entzündungen und Schmerzen beteiligt.

Bild 1: Das menschliche Endocannabinoid-System

CB1

CB2

Gehirn

Lungen

Blutgefäßsysteme

Muskeln

Magendarmtrakt

Reproduktionsorgane

Immunsystem

Leber

Knochenmark

Bauchspeicheldrüse

Milz

Knochen

Haut

Immunsystem

Leber

Knochenmark

Bauchspeicheldrüse

Ohne zu sehr in wissenschaftliches Jargon zu verfallen, lässt sich die Grundaussage wie folgt zusammenfassen: Cannabinoide binden sich an Rezeptoren im Endocannabinoid-System, das ein Signal an den Rest des Körpers sendet, um sich vor Stressfaktoren zu schützen. Die Einnahme von CBD kann diesen Prozess unterstützen und die gesunde physiologische Funktion und das Gleichgewicht (Homöostase) im Körper fördern.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

CBD ist nicht psychoaktiv, THC hingegen schon.

CBD ist nur eine von Hunderten von natürlichen Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Obwohl THC eine dieser Verbindungen ist, darf die Pflanze nicht mehr als 0,2% THC enthalten, um legal als Hanf bezeichnet zu werden.

Bild 2: Die Unterschiede zwischen THC und CBD

THC

CBD

Psychoaktiv (macht “high”)

Entspannend

Appetitanreger

Schläfrigkeit

Schmerzlindernd

Euphorie

Paranoia

Angstzustände

Nicht psychoaktiv

Neuroprotektive Wirkung

Krampfhemmend

Antioxidativ

Antipsychotisch

Entzündungshemmend

Keine Nebenwirkungen

Das bedeutet, dass das aus Hanf gewonnene CBD keinen Rausch verursacht und Sie von seinen therapeutischen Vorteilen profitieren können - ohne die psychoaktive Wirkung von THC.

Die Vorteile von CBD

Heute hört man viel mehr über CBD als noch vor ein paar Jahren, denn es gibt inzwischen eine Fülle von Forschungsergebnissen zu seinen verschiedenen Vorteilen. Es gibt Hinweise darauf, dass CBD unser allgemeines Wohlbefinden auf verschiedene Weise unterstützen kann:

  • Stimmungsregulierung
  • Schlafqualität
  • Immunsystem
  • Verringerung von Entzündungen
  • Erholung nach körperlicher Anstrengung
  • Verdauung
  • Gesundheit des Herzens

Die entzündungshemmenden und beruhigenden Eigenschaften von CBD sind zwei der vielversprechendsten Indikatoren für seine mögliche zukünftige Verwendung. Es ist noch mehr Forschung nötig, um genau zu verstehen, wie CBD mit den inneren Systemen unseres Körpers interagiert, doch es scheint fast jeden Tag neue Forschungsergebnisse zu geben.

Bei welchen Beschwerden und Symptomen kann CBD helfen?

Für viele Menschen stellt CBD eine natürliche Alternative zu pharmazeutischen Medikamenten dar. Man geht davon aus, dass es bei der Behandlung einer Vielzahl von körperlichen und psychischen Erkrankungen hilfreich sein kann.

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zum möglichen Nutzen von CBD. Sie ist nicht als Empfehlung zu verstehen. Wenn Sie erwägen, CBD einzunehmen, sprechen Sie bitte zuerst mit Ihrem Arzt.

Abhängigkeit

Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigte, dass CBD Menschen bei der Behandlung von Suchterkrankungen (Alkohol, Opioide, Kokain und Psychostimulanzien) helfen kann. Derzeit wird der Einsatz von CBD zur Behandlung von Entzugssymptomen erforscht.

Diabetes

CBD könnte erhebliche Vorteile für Patienten mit Diabetes haben. Insbesondere deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass CBD die Auswirkungen eines hohen Blutzuckerspiegels und die Bildung von Plaque in den Gefäßwänden reduzieren kann.

Das bedeutet, dass CBD dazu beitragen könnte, Komplikationen bei Diabetes zu lindern und möglicherweise sogar den Eintritt von Typ-1-Diabetes zu verzögern.

Konzentration

Einige Menschen berichten von einer besseren Konzentration, wenn Sie CBD einnehmen. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass CBD die Durchblutung des Hippocampus verbessert, einem Teil des Gehirns, der für Lernen und Gedächtnis zuständig ist.

Der Hippocampus spielt auch eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen im Gehirn. Dies könnte der Grund dafür sein, dass CBD gleichzeitig Entspannung fördern und die mentale Energie steigern kann - zwei scheinbar gegensätzliche Dinge.

Herzgesundheit (Bluthochdruck)

Die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften von CBD können die Risikofaktoren, die zu Herzkrankheiten führen können, reduzieren, indem sie Bluthochdruck reduzieren. Außerdem kann es das Risiko für damit zusammenhängende Erkrankungen wie Schlaganfälle mindern.

Psychische Erkrankungen

Es gibt Hinweise darauf, dass CBD eine beruhigende Wirkung auf Menschen mit Angstzuständen, der häufigsten psychischen Störung, hat. Es könnte auch Menschen mit ähnlichen Erkrankungen helfen, wie zum Beispiel:

  • Depression
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Generalisierte Angststörung
  • Panikstörung
  • Soziale Angststörung/Phobie
  • Zwangsstörung

Schmerzlinderung

Es wird vermutet, dass die nicht-psychoaktiven Verbindungen in CBD eine neue Behandlungsmöglichkeit für chronische Schmerzen bieten sowie Schmerzen und Beschwerden während des Trainings reduzieren könnten. Viele Sportler nutzen CBD bereits erfolgreich für ihre Erholung.

Das Potenzial von CBD für die Behandlung von Fibromyalgie ist besonders interessant, da es derzeit keine Heilung und nur eine begrenzte Schmerzbehandlung für Menschen gibt, die an diesem Syndrom leiden.

Krampfanfälle (Epilepsie)

Es gibt deutliche Hinweise auf die Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung von epileptischen Anfällen.

Epidiolex, ein spezielles verschreibungspflichtiges CBD-Produkt, ist das erste von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassene Medikament auf Hanfbasis zur Behandlung von Anfällen, die durch das Dravet-Syndrom, das Lennox-Gastaut-Syndrom und die tuberöse Sklerose verursacht werden und in der Regel nicht auf antiepileptische Medikamente ansprechen.

Es ist unklar, ob andere Formen von CBD bei der Behandlung von Krampfanfällen helfen.

Schlafstörungen

CBD für den Schlaf könnte Menschen mit Schlaflosigkeit und anderen Schlafstörungen helfen. Die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen, doch viele Anwender berichten, dass es ihnen hilft, sich zu entspannen und abzuschalten, sodass sie leichter einschlafen und durchschlafen können.

Wie wird CBD verwendet?

CBD-Produkte gibt es in vielen Formen, sodass jeder das Nahrungsergänzungsmittel so zu sich nehmen kann, wie er es am liebsten mag. Es gibt mit CBD angereicherte Lebensmittel, Fruchtgummis und Getränke, aber auch Cremes, Öle und sogar CBD für Haustiere.

Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen, wie CBD verwendet werden kann.

Verschiedene Arten von CBD-Produkten

CBD-Öl

Es gibt mehrere Arten von CBD-Öl, das zu den beliebtesten CBD-Produkten auf dem Markt gehört. Sie können CBD-Öl auf unterschiedliche Weise einnehmen, zum Beispiel als CBD-Tropfen oder CBD-Spray.

Mit CBD-Kristallen können Sie Ihr eigenes CBD-Öl zu Hause herstellen. Kristalle sind die reinste Form von CBD, die als Verbraucherprodukt erhältlich ist, sodass Sie die perfekte Konzentration für sich selbst herstellen können.

Wenn Sie Ihr CBD-Öl in Ihr Essen mischen, können Sie die positive Wirkung noch verstärken, da Studien gezeigt haben, dass so eine größere Menge von CBD schneller vom Körper aufgenommen wird.

Essbare CBD-Produkte

Es gibt eine Vielzahl essbarer CBD-Produkte auf dem Markt, von Kapseln über Fruchtgummis bis hin zu kohlensäurehaltigen Getränken. Auch die sogenannte “CBD-Paste” ist eine essbare Form von CBD.

Sie können CBD-Paste kaufen und in Lebensmittel wie Backwaren oder Speiseöle mischen. CBD-Paste ist eine Form von reinem CBD und enthält eine höhere Konzentration an Cannabinoiden als die meisten CBD-Öle.

Wasserlösliches CBD

Eine relativ neue Erkenntnis in der CBD-Welt ist, dass wasserlösliches CBD wirksamer ist als ölbasierte Formulierungen. Das liegt daran, dass der menschliche Körper zu etwa 60 Prozent aus Wasser besteht und wasserlösliche Lösungen daher leichter aufgenommen werden können.

Ölbasierte Formulierungen hingegen haben eine geringere Bioverfügbarkeit - das bedeutet, dass es länger dauert, bis sie in den Blutkreislauf gelangen, wodurch weniger CBD aufgenommen wird.

Wenn Sie wasserlösliches CBD ausprobieren möchten, können Sie damit beginnen, es als Teil Ihrer täglichen Routine in Getränke wie Tee, Kaffee und Fruchtsäfte zu geben. Sie können auch einen CBD-Vernebler ausprobieren, der eine gesündere Alternative zum Verdampfen/”Vapen” von CBD-Ölen sein kann.

CBD-Kosmetik

Es gibt einen wachsenden Trend für CBD-Kosmetik und -Körperpflegeprodukte. Einige dieser Produkte sind für die topische Anwendung von CBD konzipiert, wie zum Beispiel Salben und CBD-Pflaster. Andere werden in die Formulierung von Produkten integriert, die bereits einen bestimmten Zweck erfüllen, um die tägliche Routine zu bereichern.

Einige beliebte Produkte mit CBD sind:

  • CBD-Gele zur Unterstützung der Heilung geschädigter Haut
  • CBD-Cremes, die der Haut Feuchtigkeit spenden und sie pflegen
  • CBD-Seifen, die die Haut nähren und pflegen

CBD kann auch in kosmetischen Nischenprodukten wie CBD-Aftersun oder CBD-Aftershave-Gel enthalten sein und die Pflege von strapazierter Haut unterstützen.

Auswahl eines CBD-Produkts

Entscheidend bei der Auswahl eines CBD-Produkts ist nicht so sehr die spezifische Produktart, sondern vielmehr, ob der Verkäufer ein Analysezertifikat eines unabhängigen Labors vorlegen kann. Dadurch wird gewährleistet, dass das Produkt gründlich auf seine Inhaltsstoffe getestet wurde und die Angaben auf der Zutatenliste korrekt sind.

Wie bei jedem Kauf ist es eine gute Idee, von einer namhaften Marke zu kaufen, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, ein minderwertiges Produkt zu erhalten oder mit einem schlechten Kundendienst konfrontiert zu werden.

Verschiedene Arten von CBD besitzen eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Wenn Sie sich für ein wasserlösliches Produkt wie unser CBDactive+ entscheiden, kann Ihr Körper das CBD leichter aufnehmen, da der menschliche Körper auf Wasser basiert ist. Dadurch wird auch die Verschwendung von CBD vermieden.

Auf diese Weise können größere Mengen CBD in kürzerer Zeit in den Blutkreislauf gelangen. Bei CBDactive+ kann das CBD bereits nach 10 Minuten seine Wirkung entfalten.

Die richtige Dosierung

Die richtige CBD-Dosis zu finden, ist ein sorgfältiger Prozess, der sich von Person zu Person unterscheidet. Für den Anfang empfehlen wir nicht mehr als zwei Tropfen eines niedrig konzentrierten CBD-Produkts pro Tag.

Wenn Sie nach ein paar Wochen noch keine Wirkung spüren, ist es an der Zeit, die Dosis zu erhöhen. Dies sollte langsam und stetig geschehen, bis Sie die Dosis gefunden haben, die für Sie funktioniert.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass Menschen CBD überdosieren können. Eine Studie aus dem Jahr 2017 ergab, dass Menschen bis zu 1500 mg pro Tag vertragen können, darüber hinaus gibt es jedoch keine weiteren Untersuchungen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Informationen zu den Dosierungsempfehlungen für eines unserer Produkte benötigen.

Risiken von CBD

In seltenen Fällen berichten Anwender von CBD Nebenwirkungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Trockener Mund
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Änderungen von Appetit und Gewicht
  • Magen-Darm-Reaktionen
  • Leberschäden

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat CBD jedoch als sicher anerkannt und bestätigt, dass es “im Allgemeinen gut verträglich ist und ein gutes Sicherheitsprofil aufweist”. Die WHO unterstützt auch die Idee, dass CBD, zusätzlich zu seiner nachgewiesenen Wirksamkeit bei der Behandlung von Epilepsie, eine “nützliche Behandlung für eine Reihe anderer medizinischer Erkrankungen” sein könnte.

Forensische Drogentests können CBD gelegentlich mit THC verwechseln und ein falsches positives Ergebnis liefern. Aus diesem Grund sollte man CBD meiden, wenn man sich regelmäßigen Drogenkontrollen unterziehen muss.

Andere Gruppen, die CBD meiden sollten, sind:

  • Schwangere Menschen
  • Stillende Mütter
  • Kinder und Teenager

Kann ich CBD mit meinen Medikamenten einnehmen?

CBD kann die Wechselwirkung einiger Medikamente mit dem Körper beeinflussen. Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt, wenn Sie bereits Medikamente einnehmen. Auch wenn Sie regelmäßig CBD einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren, bevor er Ihnen ein neues Medikament verschreibt.

Ist CBD legal?

CBD, das weniger als 0,2% THC enthält, ist in Deutschland legal. Hanfpflanzen selbst anbauen, darf man in Deutschland jedoch nicht. Dafür benötigt man eine bestimmte Lizenz und muss Landwirt:in sein.

Zusammenfassung

CBD ist ein äußerst vielversprechendes Mittel zur ergänzenden Behandlung einer Reihe von Krankheiten und allgemeinen Beschwerden. Seit ein paar Jahren wird die Erforschung des vollen Potenzials von CBD vorangetrieben, und in den kommenden Monaten und Jahren sind zahlreiche Entwicklungen in diesem Bereich zu erwarten.

Trotz des großen Interesses an CBD ist es wichtig, daran zu denken, dass es kein Allheilmittel ist und nicht für jeden geeignet ist. Recherchieren Sie selbst, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie es in Ihre Routine aufnehmen, und kaufen Sie immer von einem vertrauenswürdigen Händler.