Die Säureformen zweier beliebter Cannabinoide können anscheinend COVID-19-Infektionen verhindern und den Schweregrad der Symptome bei einer Infektion verringern.

Studie zeigt, dass CBD-A und CBG-A COVID-19-Infektionen vorbeugen und bekämpfen können

Hanföl ist wieder einmal der Retter in der Not, wie es scheint. Forscher aus dem US-Bundesstaat Oregon haben nämlich nachgewiesen, dass bestimmte Cannabinoide aus Cannabis möglicherweise Infektionen mit dem Coronavirus vorbeugen und behandeln können. Die Säureformen von zwei äußerst beliebten Cannabinoiden scheinen das gefährliche Virus daran zu hindern, in menschliche Zellen einzudringen. Sie können helfen, COVID-19-Infektionen zu verhindern und den Schweregrad der Symptome bei einer Infektion zu verringern.

Hanföl gegen Coronavirus

Die ganze Welt staunt derzeit über die jüngste Nachricht, dass Hanf zur Vorbeugung und Behandlung des Coronavirus beitragen könnte. Wir von DNH haben bereits im November 2021 in unserem Blog Studien: ‚CBD-Öl und Vitamin D3 können zur Behandlung und Vorbeugung von COVID-19 beitragen“ über die Vorteile von CBD-Öl in Bezug auf COVID-19 geschrieben.

Allerdings konzentrieren sich diese Studien auf die Behandlung des Coronavirus oder besser gesagt, auf deren Folgen in der Lunge. Die neue Studie "Cannabinoids Block Cellular Entry of SARS-CoV-2 and the Emerging Variants" (Cannabinoide blockieren das Eindringen von SARS-CoV-2 und den neuen Virusvarianten), die im Journal of Natural Products veröffentlicht wurde, zeigt vielmehr, wie Cannabinoide das Virus daran hindern, überhaupt in menschliche Zellen einzudringen. Sie helfen nicht nur bei der Behandlung des Coronavirus, wenn man infiziert ist, sondern verhindern auch, dass der Körper überhaupt mit COVID-19 infiziert wird.

Wie Cannabinoidsäuren eine COVID-19-Infektion verhindern

Wie Wissenschaftler der Oregon Health & Science University - unter der Leitung von Forschungsleiter Richard van Breemen - herausgefunden haben, scheinen zwei spezifische Cannabinoidsäuren gegen verschiedene Mutationen des neuartigen Coronavirus wirksam zu sein. Offenbar binden diese nicht decarboxylierten Cannabinoide an die Spike-Proteine des Virus. Damit blockieren sie eine wichtige Waffe, die das SARS-Virus einsetzt, um in menschliche Zellen einzudringen und die Infektion zu übertragen.

Die beiden Cannabinoidsäuren, die für diese Effekte verantwortlich sind, sind Cannabidiol-Säure (CBD-A; wie in unserem CBD-A-Öl) und Cannabigerol-Säure (CBG-A). Dies sind die Säureformen von zwei der beliebtesten Cannabinoid-Produkte in unserem CBD-Webshop. Außerdem enthält unser ausgewogenes CBG-Öl sogar beide, CBD-A und CBG-A! Das bedeutet, dass die Mischung in diesem Hanföl eine interessante Möglichkeit für die zukünftige Prävention und Behandlung von Coronaviren sein könnte.

CBDA und CBGA wirksam gegen verschiedene Mutationen

Wie vom Forbes Magazine zitiert, erklärte der Forschungsleiter van Breemen: „Diese Cannabinoidsäuren sind in Hanf und in vielen Hanfextrakten reichlich vorhanden. Sie sind keine kontrollierten Substanzen wie THC, der psychoaktive Inhaltsstoff von Marihuana, und haben ein gutes Sicherheitsprofil beim Menschen". Gleichzeitig erklärte er, dass CBD-A und CBG-A „sich als gleichermaßen wirksam gegen Varianten von SARS-CoV-2 erwiesen. Dazu gehören die Variante B.1.1.7, die zuerst im Vereinigten Königreich entdeckt wurde, und die Variante B.1.351, die zuerst in Südafrika entdeckt wurde“.

Indem sie auf das Spike-Protein abzielen, wirken diese Cannabinoidsäuren ähnlich wie die derzeitigen Impfstoffe und die SARS-CoV-2-Antikörpertherapie. Jedoch können sie „oral eingenommen werden und haben eine lange Geschichte der sicheren Anwendung beim Menschen", schreiben die Forscher. Anders als bei den relativ neuen Therapien, die derzeit auf den Pharmamarkt drängen.

„Jeder Teil des Infektions- und Replikationszyklus ist ein potenzielles Ziel für antivirale Maßnahmen und die Verbindung der Rezeptor-Bindungsdomäne des Spike-Proteins mit dem menschlichen Zelloberflächenrezeptor ACE2 ist ein kritischer Schritt in diesem Zyklus", so van Breemen. Er zieht diese Schlussfolgerungen nach umfangreichen In-vitro-Laboruntersuchungen mit seinem Expertenteam.

Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass so genannte Zelleintritts-Inhibitoren, wie die erwähnten Säuren aus Hanf, „zur Vorbeugung von SARS-CoV-2-Infektionen und auch zur Verkürzung von Infektionen eingesetzt werden könnten, indem sie Viruspartikel daran hindern, menschliche Zellen zu infizieren“. Nach Angaben des Forscherteams „binden sie an die Spike-Proteine, so dass diese Proteine nicht an das Enzym ACE2 binden können. Dieses Enzym ist auf der äußeren Membran von Endothelzellen in der Lunge und anderen Organen reichlich vorhanden.“ Mit anderen Worten, diese Cannabinoidsäuren schützen die Zellen in unseren Lungen und anderen Organen davor, von den Coronavirus-Mutationen befallen - und damit infiziert - zu werden.

CBG-Öl als natürliches COVID-Heilmittel?

Bedeutet das, dass unser CBG-Öl das Coronavirus behandelt oder eine Ansteckung mit COVID-19 verhindert? Wer weiß! Zum jetzigen Zeitpunkt sind weitere Studien erforderlich, um genau zu verstehen, wie die Behandlung mit Hanföl helfen könnte, Covid-Infektionen zu verhindern oder die Symptome zu verringern. Angesichts dieser positiven Nachrichten über unsere geliebte Pflanze und ihre potenziellen Auswirkungen auf dieses lebensbedrohliche Virus kann ein Versuch aber wahrscheinlich nicht schaden.

(i)Alle Informationen in diesen Blogs dienen nur zu Bildungszwecken und ersetzen keinesfalls eine medizinische Beratung. Haben Sie eine ernsthafte Erkrankung? Bitte fragen Sie Ihren Arzt um medizinischen Rat.