How CBD oil might prevent atherosclerosis and keep arteries healthy - Dutch Natural Healing

Wie CBD und Hanföl das Herz-Kreislauf-System unterstützen können

January 12, 2025Marieke van Haaster

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Eine der zentralen Ursachen dafür ist Atherosklerose – eine Erkrankung, bei der sich Ablagerungen (Plaques) in den Arterien bilden und den Blutfluss behindern.

Neuere Forschungen zeigen: CBD (Cannabidiol) und Hanföl könnten dazu beitragen, das Risiko solcher Gefäßveränderungen zu senken und die Herzgesundheit zu unterstützen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck sollten die Anwendung von CBD oder Hanföl mit einem Arzt besprechen.

Was ist Atherosklerose?

Atherosklerose, oft auch Arterienverkalkung genannt, beschreibt die Einlagerung von Fett, Cholesterin und anderen Stoffen in die Innenwände der Arterien (1). Diese Ablagerungen – sogenannte Plaques – können:

  • die Gefäße verengen,
  • die Elastizität der Arterien verringern,
  • und den Blutfluss zu wichtigen Organen wie Herz und Gehirn einschränken.

Wird eine Arterie vollständig blockiert, kann das zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen der Atherosklerose sind komplex, doch die Forschung kennt mehrere Hauptrisikofaktoren:

  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Chronische Entzündungen im Körper
  • Diabetes mellitus
  • Rauchen und Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung und Übergewicht

Auch genetische Faktoren und Stress spielen eine Rolle (2). Während Medikamente wie Statine den Cholesterinspiegel senken können, suchen viele Menschen nach pflanzlichen Alternativen zur Prävention und Unterstützung – etwa Hanf- oder CBD Öl.

Wie CBD auf Herz und Blutgefäße wirkt

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein Teil des menschlichen Nervensystems, das viele Prozesse steuert – darunter Blutdruck, Entzündungsreaktionen und Gefäßfunktion.

Im Herz-Kreislauf-System finden sich sogenannte CB1- und CB2-Rezeptoren, die durch körpereigene und pflanzliche Cannabinoide beeinflusst werden.

CBD interagiert vor allem mit CB2-Rezeptoren, die entzündungshemmend wirken und Schutzmechanismen in den Blutgefäßen aktivieren können (3).

Mögliche Wirkungen laut Forschung

  • Entzündungshemmung: CBD kann die Bildung entzündlicher Botenstoffe (Zytokine) reduzieren, die an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind.
  • Gefäßschutz: Studien deuten darauf hin, dass CBD oxidativen Stress in den Arterien senkt und die Zellregeneration der Gefäßwände unterstützt.
  • Blutdruckregulation: In kleinen klinischen Studien zeigte CBD eine blutdrucksenkende Wirkung bei Stress.
  • Schutz vor Ischämieschäden: Tier- und Zellstudien legen nahe, dass CBD bei Durchblutungsstörungen schützend wirken kann – etwa nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Diese Effekte machen CBD zu einem vielversprechenden Kandidaten in der naturheilkundlichen Prävention von Herz- und Gefäßerkrankungen (4).

Hanföl als natürliche Unterstützung für das Herz

Neben CBD-haltigen Extrakten spielt auch Hanföl (ohne Cannabinoide) eine Rolle für die Herzgesundheit. Es ist reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die bekanntermaßen:

  • den Cholesterinspiegel regulieren,
  • Entzündungen hemmen,
  • und den Blutdruck stabilisieren können (5).

Eine Ernährung mit ungesättigten Fettsäuren, wie sie Hanföl liefert, gilt in der Kardiologie als wichtiger Beitrag zur Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfall.

CBD, Cholesterin und Blutzucker

CBD könnte laut Studien nicht nur die Gefäßgesundheit verbessern, sondern auch indirekt den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen.

  • Cholesterin: CBD reduziert in Tierversuchen oxidiertes LDL („schlechtes Cholesterin“) – einen der Hauptverursacher von Plaquebildung (6).
  • Blutzucker: Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass CBD die Insulinempfindlichkeit verbessern und Entzündungsprozesse bei Diabetes dämpfen kann.
  • Fettsäurestoffwechsel: Durch die Wirkung auf das Endocannabinoid-System wird die Fettverwertung in Leber und Muskeln beeinflusst, was ebenfalls den Cholesterinspiegel stabilisieren kann.

Damit zeigt sich CBD nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Maßnahme zu Ernährung, Bewegung und ärztlicher Therapie.

Naturheilkundliche Begleiter: Hanföl & Tee gegen Arterienverkalkung

In der Naturheilkunde werden neben Hanföl auch pflanzliche Tees – wie zum Beispiel unser Bio CBD Tee – zur Unterstützung der Gefäßgesundheit eingesetzt. Besonders beliebt sind:

  • Weißdorntee: stärkt Herzmuskel und Kreislauf
  • Brennesseltee: unterstützt den Stoffwechsel und wirkt entwässernd
  • Grüner Tee: antioxidativ, schützt die Gefäßwände
  • Ingwertee: fördert die Durchblutung und hemmt Entzündungen

Kombiniert mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und einem gesunden Lebensstil können diese Pflanzenpräparate helfen, Ablagerungen in den Arterien zu reduzieren und den Blutfluss zu verbessern (7).

Fazit: CBD und Hanföl als sanfte Unterstützung für Herz und Gefäße

CBD und Hanföl sind keine Wundermittel – doch die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Gefäßgesundheit leisten können.

Durch ihre entzündungshemmenden, gefäßschützenden und cholesterinregulierenden Eigenschaften unterstützen sie das Herz-Kreislauf-System auf natürliche Weise.

Eine bewusste Lebensführung, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Rauchen bleiben jedoch die Grundlage jeder Herzprävention.

CBD und Hanföl können diese Maßnahmen sinnvoll ergänzen – und das auf sanfte, pflanzliche Weise.

Quellen

  1. European Society of Cardiology. Atherosclerosis: Risk factors and pathophysiology. https://www.escardio.org/Education/Patient-Education/Atherosclerosis
  2. Kannel WB. Risk factors for atherosclerosis. Medical Clinics of North America. 1994;78(3): 595-614. https://doi.org/10.1016/S0025-7125(16)30260-X
  3. Stanley CP, Hind WH, O'Sullivan SE. Is the cardiovascular system a therapeutic target for cannabidiol? Br J Clin Pharmacol. 2013;75(2):313-322. https://doi.org/10.1111/j.1365-2125.2012.04351.x
  4. Rajesh M, et al. Cannabidiol attenuates cardiac dysfunction, oxidative stress, fibrosis, and inflammatory and cell death signaling pathways in diabetic cardiomyopathy. J Am Coll Cardiol. 2010;56(25):2115-2125. https://doi.org/10.1016/j.jacc.2010.07.033
  5. Simopoulos AP. Omega-3 fatty acids in inflammation and autoimmune diseases. J Am Coll Nutr. 2002;21(6):495-505. https://doi.org/10.1080/07315724.2002.10719248
  6. Silvestri C, Di Marzo V. The endocannabinoid system in energy homeostasis and the etiopathology of metabolic syndrome. Cell Metab. 2013;17(4):475-490. https://doi.org/10.1016/j.cmet.2013.03.002
  7. Kennedy DO, Haskell CF, et al. Effects of Hawthorn extract on blood pressure and cardiovascular outcomes: A systematic review. Am J Clin Nutr. 2010;91(1):37-46. https://doi.org/10.3945/ajcn.2009.28109
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Marieke van Haaster

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Marieke van Haaster, MSc ist eine Gesundheitswissenschaftlerin mit mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Cannabisforschung. Sie war unter anderem als Leiterin der Forschung und Entwicklung tätig. bei MariPharm und führte klinische Studien für verschiedene Pharmaunternehmen durch
Unternehmen. Seit 2022 ist sie unabhängige Forscherin und Beraterin im Bereich Cannabis und Cannabinoide. Für Dutch Natural Healing-Aktien
Sie liefern wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Funktionsweise und Anwendung von Cannabisprodukten.

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