How Using CBD Oil For Chronic Pain Is Possible (According To The Evidence) - Dutch Natural Healing

So hilft CBD-Öl bei chronischen Schmerzen – was Studien zeigen

February 16, 2026Marieke van Haaster

Chronische Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen sich mit CBD beschäftigen. Ob Rückenbeschwerden, entzündliche Erkrankungen oder neuropathische Schmerzen – Cannabidiol (CBD) wird zunehmend als ergänzende Option im Bereich der CBD Medizin diskutiert. Wichtig ist dabei: CBD ersetzt keine ärztliche Therapie, kann aber laut Studien und Erfahrungsberichten unterstützend wirken.

CBD-Wirkung bei chronischen Schmerzen – ein Überblick

CBD ist ein nicht-psychoaktiver Bestandteil der Hanfpflanze und interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System. Dieses System spielt unter anderem eine Rolle bei der Regulierung von Schmerzempfinden, Entzündungsprozessen, Schlaf und Stress. Genau hier setzen viele der diskutierten Effekte von CBD an.

Studien legen nahe, dass CBD nicht nur körperliche Schmerzen beeinflussen kann, sondern auch psychische Begleiterscheinungen wie Anspannung, Schlafprobleme oder Stress, die chronische Schmerzen oft verstärken (1).

CBD bei bestimmten Schmerzformen

Multiple Sklerose und chronische Schmerzen

Menschen mit Multipler Sklerose leiden häufig unter chronischen Schmerzen, Muskelspastiken und eingeschränkter Mobilität. Studien deuten darauf hin, dass CBD bei MS-Patienten zur Linderung von Schmerzen, Spastiken und Müdigkeit beitragen kann (2). In einigen Untersuchungen wurde zudem eine Verbesserung der Beweglichkeit beobachtet.

Wichtig: CBD sollte hier ausschließlich als ergänzende Maßnahme betrachtet werden. Patienten mit MS sollten die Einnahme immer mit ihrem behandelnden Arzt abstimmen.

Ischias- und Rückenschmerzen

Auch bei Ischias- und Rückenschmerzen wird CBD zunehmend eingesetzt. Die Forschung deutet darauf hin, dass CBD-Öl gegen Schmerzen über mehrere Mechanismen wirken könnte:

● entzündungshemmende Effekte

● Einfluss auf die Schmerzwahrnehmung im Nervensystem (3)

● Verbesserung von Schlaf und Entspannung

● mögliche Reduktion von stress- und angstbedingter Schmerzverstärkung

CBD wirkt dabei nicht lokal schmerzspezifisch, sondern systemisch. Das bedeutet: Es beeinflusst die allgemeine Schmerzverarbeitung im Körper und kann dadurch verschiedene Schmerzarten gleichzeitig adressieren.

Wie hilft CBD bei den psychischen Aspekten chronischer Schmerzen?

Chronische Schmerzen betreffen nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Angst, depressive Verstimmungen und dauerhafte Anspannung können die Schmerzintensität deutlich erhöhen (4). CBD interagiert mit Neurotransmittern des Endocannabinoid-Systems und mit Serotonin-Rezeptoren, die an Stimmung und Stressverarbeitung beteiligt sind (5).

Viele Betroffene berichten, dass sie sich durch CBD ausgeglichener fühlen und weniger auf ihre Schmerzen fokussiert sind. Diese indirekte Wirkung kann entscheidend zur wahrgenommenen Schmerzlinderung beitragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Im Gegensatz zu klassischen Schmerzmitteln, insbesondere Opioiden, gilt CBD nach aktuellem Kenntnisstand nicht als abhängig machend (6).

CBD als Schmerzmittel – was vor der Einnahme wichtig ist

1. Ärztliche Rücksprache halten

CBD kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben, insbesondere über Leberenzyme. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt oder an chronischen Erkrankungen leidet, sollte vor der Einnahme Rücksprache mit einem Arzt halten.

2. Die richtige Dosierung finden

Eine allgemeingültige Dosierung gibt es nicht. Üblich ist ein langsames Herantasten: mit einer niedrigen Dosis beginnen und diese schrittweise erhöhen, bis eine individuell passende Wirkung erreicht wird.

3. Mögliche Nebenwirkungen beachten

CBD gilt als gut verträglich. In seltenen Fällen können Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, leichte Magenbeschwerden, Müdigkeit oder Appetitveränderungen auftreten.

Wie nimmt man CBD-Öl gegen Schmerzen ein?

CBD-Öl kann auf unterschiedliche Weise eingenommen werden:

● direkt in den Mund (sublingual)

● in kalte oder warme Getränke gemischt

● als Bestandteil von Speisen

Die sublinguale Einnahme gilt als besonders effektiv, da CBD dabei schneller in den Blutkreislauf gelangt. Wichtig ist, stets die Herstellerangaben zu beachten und geduldig zu bleiben – die optimale Wirkung stellt sich oft nicht sofort ein.

Wie lange dauert es, bis CBD bei Schmerzen wirkt?

Die Wirkung von CBD tritt individuell unterschiedlich ein. Einige Menschen berichten von Effekten innerhalb von 15 bis 45 Minuten nach der Einnahme, insbesondere bei Ölen oder Sprays (7). Andere benötigen eine regelmäßige Einnahme über mehrere Tage oder Wochen, um eine spürbare Wirkung zu bemerken.

Ein CBD-Tagebuch kann helfen, Dosierung, Einnahmezeitpunkt und Wirkung besser nachzuvollziehen.

Geeignete CBD-Produkte bei chronischen Schmerzen

CBD-Tropfen

Beliebt wegen ihrer einfachen Dosierung und schnellen Aufnahme.

● Wrasserlösliches CBD (z. B. CBDactive+)

Durch höhere Bioverfügbarkeit kann bei manchen Anwendern eine stärkere Wirkung erzielt werden.

Produkte mit reinem CBD

CBD-Pasten oder CBD-Isolat werden häufig von Menschen bevorzugt, die eine sehr genaue Dosierung wünschen oder andere Pflanzenstoffe vermeiden möchten.

Häufig gestellte Fragen

Welches CBD hilft bei Schmerzen?

Viele Anwender bevorzugen CBD-Öle oder wasserlösliche CBD-Produkte. Welche Form am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Kann CBD Schmerzmittel ersetzen?

CBD kann klassische Schmerzmittel nicht pauschal ersetzen. In einigen Fällen kann es unterstützend wirken oder helfen, den Bedarf an anderen Medikamenten zu reduzieren – immer in Absprache mit einem Arzt.

Wie lange dauert es, bis CBD bei Schmerzen wirkt?

Je nach Produkt, Dosierung und Person kann die Wirkung innerhalb von Minuten bis zu mehreren Tagen einsetzen.

Quellen

1. Bergamaschi, M. M., Queiroz, R. H. C., Chagas, M. H. N., et al. (2023). Cannabidiol (CBD): A systematic review of clinical and preclinical evidence on pain. Pharmaceuticals, 17(11), Article 1438. https://doi.org/10.3390/ph17111438

2. Mücke, M., Phillips, T., Radbruch, L., Petzke, F., & Häuser, W. (2018). Cannabis-based medicines for chronic neuropathic pain in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews, (3), CD012182. https://doi.org/10.1002/14651858.CD012182.pub2

3. Vučković, S., Srebro, D., Vujović, K. S., Vučetić, Č., & Prostran, M. (2018). Cannabinoids and pain: New insights from old molecules. Frontiers in Pharmacology, 9, 1259. https://doi.org/10.3389/fphar.2018.01259

4. Blessing, E. M., Steenkamp, M. M., Manzanares, J., & Marmar, C. R. (2015). Cannabidiol as a potential treatment for anxiety disorders. Neurotherapeutics, 12(4), 825–836. https://doi.org/10.1007/s13311-015-0387-1

5. Pertwee, R. G. (2008). The diverse CB1 and CB2 receptor pharmacology of three plant cannabinoids: Δ9-tetrahydrocannabinol, cannabidiol and Δ9-tetrahydrocannabivarin. British Journal of Pharmacology, 153(2), 199–215. https://doi.org/10.1038/sj.bjp.0707442

6. Millar, S. A., Stone, N. L., Yates, A. S., & O’Sullivan, S. E. (2018). A systematic review on the pharmacokinetics of cannabidiol in humans. Frontiers in Pharmacology, 9, 1365. https://doi.org/10.3389/fphar.2018.01365

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Marieke van Haaster

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Marieke van Haaster, MSc ist eine Gesundheitswissenschaftlerin mit mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Cannabisforschung. Sie war unter anderem als Leiterin der Forschung und Entwicklung tätig. bei MariPharm und führte klinische Studien für verschiedene Pharmaunternehmen durch
Unternehmen. Seit 2022 ist sie unabhängige Forscherin und Beraterin im Bereich Cannabis und Cannabinoide. Für Dutch Natural Healing-Aktien
Sie liefern wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Funktionsweise und Anwendung von Cannabisprodukten.

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